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Freitag, 10. Dezember 2010 - 15:29 Uhr
Neuer dena-Ratgeber zum richtigen Heizen und Lüften

Bereits durch kleine Verhaltensänderungen können Eigenheimbesitzer und Mieter zu Hause mehr als 15 Prozent Heizenergie einsparen. Das reduziert nicht nur Kosten, sondern ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt, wie durch richtiges Heizen und Lüften viel Energie eingespart werden kann:

Richtige Raumtemperatur wählen: Die optimale Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 19 bis 20 Grad und sollte in der Nacht um vier Grad abgesenkt werden. Jedes Grad darüber erhöht die Heizkosten um rund sechs Prozent - Geld, das sich problemlos sparen lässt. Zudem sollten zwischen unterschiedlich beheizten Räumen immer die Türen geschlossen werden, sonst kann sich in dem kälteren Raum Feuchtigkeit niederschlagen.

Kein Dauerlüften: Durch Stoßlüften bei abgedrehter Heizung geht weniger Wärme verloren und ein vollständiger Luftaustausch ist garantiert. Dreiminütiges Stoßlüften reicht pro Stunde aus. Dauerhaftes Kipplüften bedeutet einen enormen Wärmeverlust und einen langsamen und schlechten Luftaustausch. Die Heizkörperventile sollten beim Lüften geschlossen werden, da sich sonst das Thermostat automatisch öffnet und so zum Fenster hinaus geheizt wird.

Thermostatventil richtig einstellen: Die Stufe 3 entspricht in der Regel einer angenehmen Temperatur von knapp 20 Grad. Höhere Stufen sind in der Regel nicht notwendig. Die Einstellung auf das Sternchen bedeutet, dass das Ventil geschlossen ist und nur bei Einfriergefahr öffnet - siehe auch ThermostatCheck.

Nachts Rollläden oder Gardinen schließen: Nachts sollten in allen Räumen Rollläden, Fensterläden und Gardinen geschlossen werden. Bei tiefen Außentemperaturen treten die höchsten Wärmeverluste über Glas und Rahmen auf. Allein Rollläden können Wärmeverluste um mehr als 20 Prozent verringern. Vorhänge um weitere 10 Prozent.

Der neue Ratgeber "Gesund wohnen - gut gelüftet, schlau geheizt" der dena liefert weitere Hinweise, wie mit wenig Aufwand Energie im Haus eingespart werden kann. Der Ratgeber kann unter zukunft-haus.info/publikationen bestellt werden.



Dienstag, 3. August 2010 - 00:45 Uhr
Betonfertiggarage: Kostenbremse für kühle Köpfe

Die Sommerhitze macht in diesem Jahr vielen zu schaffen. Besonders den Klimaanlagen. Aber nicht nur Bahnfahrer kommen schnell beim Sitzen ins Schwitzen, auch Autofahrer kennen das Problem.

Wenn sich der fahrbare Untersatz erst so richtig schön aufgeheizt hat, dauert es lange, bis die Klimaanlage ihre Wirkung entfaltet. Da lässt während der Fahrt nicht nur der Komfort nach, sondern auch die Konzentration. Und zu allem Überfluss geht es auch noch ins Geld.

Kraftstoffkiller Klimaanlage

Wie ein ADAC-Test ergab, ist der Verbrauch eines Autos, das in der Sonne stand, in der ersten Abkühlphase besonders hoch. Zwischen 2,47 und 4,15 Liter auf 100 km lag der Mehrverbrauch durch die Klimaanlage, um die Innenraumtemperatur der Testfahrzeuge von 31 C° auf 22 C° herunterzukühlen.

Betonfertiggaragen bieten Schutz

Besser dran sind natürlich Garagenparker. Aber auch unter den verschiedenen Garagentypen gibt es Unterschiede hinsichtlich des Wärmeschutzes. Den idealen Schutz vor extremen sommerlichen Temperaturen bieten Betonfertiggaragen. "Der Baustoff Beton hat eine hervorragende Ausgleichswirkung", erklärt Martin Heimrich von der Fachvereinigung Betonfertiggaragen e.V., "denn er ermöglicht durch seine hohe Masse die Aufnahme und Speicherung von extremen Außentemperaturen sowie deren zeitversetzte Abgabe an die Umgebungsluft. So hat man merklich abgemilderte Spitzentemperaturen im Sommer sowie ausgeglichenere Temperaturen im Winter."



Montag, 19. Juli 2010 - 08:53 Uhr
Regenrinnen und Dachfenster sicher reinigen

Schräge Dachfenster und Regenrinnen zu reinigen gehört zu den eher unbeliebten Pflichten rund ums Haus. Diese Arbeiten sind zudem verbunden mit einer erhöhten Sturzgefahr: Dachfenster lassen sich oft nur umständlich erreichen, und für die Regenrinnen braucht man zumindest eine stabile Leiter. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) aus Berlin und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) empfehlen:

Dachfenster möglichst vom Hausinnern heraus reinigen. DSH-Tipp (ob er allerdings ökologisch korrekt ist...?): Schräge Dachfenster vor einem Regenguss mit Spülmittel einreiben. Der Regen wäscht Spülmittel und Schmutz ab - das Fenster ist schnell und mühelos sauber. Es trocknet durch das Spülmittel von allein. Bei geraden, hohen Fensterflächen moderner Wohnhäuser ist das nicht möglich: Teleskopstiele mit einer Länge von mehreren Metern und passendem Wischkopf können dann eine gute Hilfe sein. Regenrinnen und Fallrohre bleiben mit einem Schutzgitter länger sauber und frei von Verstopfendem wie Laub oder Tennisbällen.

Wer dennoch auf die Leiter muss, sollte sie auf ebenen und trockenen Boden stellen. Eine Anlegeleiter muss so lang sein, dass sie die Rinne um mindestens einen Meter überragt (vor dem Leiternkauf unbedingt ausmessen!). Der optimale Anlegewinkel liegt bei 75°: Steiler aufgestellte Leitern kippen leicht nach hinten. Leitern, die in einem flacheren Winkel anliegen, biegen übermäßig durch und wippen beim Hochsteigen.

Auf Nummer sicher geht, wer einen Familienangehörigen oder Nachbarn bittet, die Leiter während der Arbeiten zu sichern.

Wer eine Stehleiter benutzt, sollte darauf achten, dass die Spreizsicherung eingerastet ist. Beide, Anlege- und Stehleitern, sollten bei fortschreitender Arbeit lieber einmal zu viel als einmal zu wenig bewegt werden: Wer sich auf der Leiter zu weit nach links oder rechts beugt, riskiert, das Gleichgewicht zu verlieren und von der Leiter zu fallen. Stehleitern sind keine Anlegeleitern! Sie sind dafür nicht konstruiert und können wegrutschen. Es gibt kombinierte Steh-/Anlegeleitern. Sie sind bei häufigen Arbeiten am Haus und bei der Obsternte eine lohnende Investition.

Weitere Tipps bietet das Faltblatt "Sicher nach oben auf Leitern", herausgegeben von GDV und DSH, zum Herunterladen auf: das-sichere-haus.de/broschueren/haushalt.



Samstag, 17. Juli 2010 - 18:06 Uhr
5 große Tücken bei der Wohnungssuche

Worauf Mieter bereits bei der Besichtigung achten müssen

Nicht jede Wohnung taugt automatisch als Traumwohnung. Oft sind es Kleinigkeiten, die das neue Domizil im Nachhinein vermiesen. Schon vor Unterzeichnung des Mietvertrags heißt es also wachsam sein, damit der Traum nicht zum Albtraum wird. Die Immobilienexperten von kalaydo.de klären über die 5 größten Tücken auf und zeigen, worauf es bei der Wohnungssuche ankommt.

1. Besichtigungstermin: Um die Wohnung im Normalzustand zu erleben, sollten Wohnungsbesichtigungen nie am Sonntag vereinbart werden. Der Lärmpegel der Straße kann an diesem Tag nicht richtig beurteilt werden. Außerdem ist es wichtig, von vornherein auf das Wohnumfeld zu achten: Gibt es genügend Parkplätze? Wie weit sind Einkaufsmöglichkeiten, Schule oder Kindergarten vom Haus entfernt?

2. Fenster-Isolation: Da schlecht isolierte oder unzureichend schließende Fenster enorm auf die Heizkosten drücken, sollte die Qualität bei der Besichtigung mit einem einfachen Trick überprüft werden: Zwischen Fenster und Rahmen ein Blatt Papier klemmen, lässt es sich nach dem Schließen des Fensters ohne Probleme wieder herausziehen, ist die Isolation beziehungsweise das Schließverhalten mangelhaft und der Mieter muss mit erhöhten Heizkosten rechnen.

3. Schimmelbefall: Um aufwendige Reinigungen und vor allem Gesundheitsschäden zu vermeiden, muss während der Wohnungssuche auf Schimmelgefahr geachtet werden. Riecht die Wohnung modrig und feucht, neigt sie höchstwahrscheinlich zu Schimmel, auch wenn dieser noch nicht oder nicht mehr zu sehen ist.

4. Quadratmeterzahl: Weil die Miete häufig anhand der Quadratmeterzahl berechnet wird, lohnt es sich, die Angabe des Vermieters bei der Besichtigung mit einem Zollstock oder anderem Messgerät zu überprüfen.

5. Banales: Auch ganz banale Dinge können nach dem Einzug zum Problem werden. Die ausreichende Anzahl an Steckdosen beispielsweise gilt es deshalb im Voraus zu prüfen. Genauso ärgerlich wäre das Fehlen von Kabel- und DSL-Anschluss sowie mangelnder Handy-Empfang. Wer den Allgemeinzustand der Wohnung bei der Besichtigung nicht kritisch unter die Lupe nimmt, kann nach dem Einzug eine böse Überraschung erleben, da gegebenenfalls Reparaturen ein sorgloses Einleben beeinträchtigen.

Hat die potenzielle Traumwohnung diesen Check bestanden, sollten vor Mietvertragsunterzeichnung die Formalien geklärt werden. kalaydo.de stellt unter kalaydo.de/toplinks/immobilien/wohnungsbesichtigung/ ein Protokoll zu Verfügung, das eine ausführliche Mängel-Dokumentation erleichtert. So lässt sich vermeiden, dass bereits vorhandene Makel zum Verhängnis werden. Fehler wie gesprungene Kacheln, schlechte Malerarbeiten oder Risse im Parkett sollten mit der Kamera belegt und dem Vermieter zum Gegenzeichnen vorgelegt werden. Auch den Mietvertrag selbst muss kein Mieter kommentarlos akzeptieren. Beliebte aber unrechtmäßige Klauseln sollten unbedingt beanstandet und geändert werden. Das Ausführen von so genannten "Schönheitsreparaturen" liegt beispielsweise in der Hand des Vermieters. Der Mieter kann im Normalfall nicht zur Renovierung gezwungen werden.



Donnerstag, 15. Juli 2010 - 09:04 Uhr
Für Kaminofenbesitzer: Tipps zur Wartung in der Sommerpause

Während Mensch und Natur nach dem langen Winter wieder richtig aktiv werden, kann sich eine andere Spezies jetzt erst einmal ausruhen: der Kaminofen. Eine professionelle Pflege erhalten moderne Feuerstätten bei einer Wartung durch
den Fachhändler. Für Kaminofenbesitzer, welche die Reinigung selbst vornehmen möchten, gibt es hier ein paar Tipps:

1. Weg mit dem Winterruß

Ofen und Rohre sollten einmal jährlich auf Ablagerungen untersucht und bei Bedarf gereinigt werden, damit der Rauchabzug nicht behindert wird.

2. Beweglich bleiben

Funktionsteile wie Türgriff, Türscharniere und Aschefachtür bleiben leichtgängig, wenn sie mit einem Spezialfett behandelt werden. Gegebenenfalls können die Schrauben am Türgriff leicht nachgezogen werden.

3. Das Styling nicht vergessen

Auch Kaminöfen wollen schön sein: Die Oberfläche dafür mit einem leicht feuchten Tuch abwischen. Kratzer auf der Stahlfläche können mit der passenden Sprühfarbe aus dem Fachhandel vorsichtig nachbehandelt werden. Öfen mit Keramikoberfläche lassen sich hingegen auf Grund des unempfindlichen Materials problemlos reinigen.

4. Alle Jahre wieder

Gelegentlich sind auch die Thermosteine im Feuerraum zu überprüfen. Während Risse kein Problem darstellen, sollte man Steine, bei denen ein Stück herausgebrochen ist, austauschen.

5. Alles noch ganz dicht?

Treten punktuelle Verrußungen am Rand der Feuerraumscheibe auf, kann das auf eine undichte Tür hindeuten. Dann sollte man die Türdichtung auf festen Sitz und abgenutzte Stellen untersuchen, evtl. ist die Dichtung zu erneuern.

6. Fazit

Achten Sie bei ihrem Kaminofen auf individuelle Pflege- und Wartungshinweise. Bei guter Pflege halten hochwertige Kaminöfen ein Leben lang. Und auch in den warmen Tagen gilt: Kaminöfen, die offiziell in den Ferien sind, freuen sich, wenn sie an einem kühlen Sommerabend wohlige Wärme verbreiten.

Weitere Infos gibt es u.a. bei Hase Kaminofen



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